Gibt es unter Ihren Verkäufern auch solche ‘Spezialisten’, die stets zu spät zu Meetings, Konferenzen und Seminaren kommen? Wie können diese Verkäufer zur Pünktlichkeit gemahnt werden - ohne sie zu vergrätzen? Diese Frage stellte ein Leser von
Verkaufsmanagement aktuell vor kurzem der Redaktion.
Dies antwortete die Chefredaktion auf die Frage des Lesers Mancher gute Verkäufer oder Außendienstler entpuppt sich gelegentlich auch als Besprechungschaot. Nur sind häufige Zu-spät-Kommer bei Besprechungen und Meetings ein echtes Ärgernis. Informationen müssen unter Umständen wiederholt werden - oder die pünktlichen Teilnehmer werden bestraft, indem sie warten müssen.
1. Fangen Sie immer pünktlich an und unterbrechen Sie keinesfalls, um das bisher Besprochene zusammenzufassen: Reden Sie einfach weiter.
2. Stellen Sie stets die wichtigsten Themen an den Anfang des Meetings. Ihre Unterlagen und Präsentationsmittel sollten so vorbereitet sein, dass Sie immer pünktlich beginnen können. Erklären Sie einen Ihrer Mitarbeiter (zum Beispiel Ihre Sekretärin oder auch einen Azubi) als verantwortlich für diese Aufgabe.
3. Bei allzu häufigen Verspätungen setzen Sie das Thema ‘Was können wir gegen Unpünktlichkeit tun?’ einfach einmal auf die Tagesordnung - möglichst nicht zu Beginn des Meetings.
4. Gewinnen Sie erhöhte Aufmerksamkeit durch ungewöhnliche Anfangszeiten. Lassen Sie Meetings etwa um 9:50 Uhr oder 11:24 Uhr beginnen.
5. Oder greifen Sie gleich zu dieser Radikal-Lösung, der so genannten ‘Opernhaus-Methode’: Verschließen Sie die Tür pünktlich zur Anfangszeit und lassen Sie bis zur Pause niemanden herein - wie im Opernhaus.